Samstag, 29. September 2012

Rassen 4: Sarim

Eine der wohl eigenartigeren Rassen dieser Welt, handelt es sich bei ihnen doch um Wesen, die mit Menschen kaum etwas gemeinsam haben.

Die Sarim, wie sie meist von Menschen genannt werden, sind ein Volk von ameisenähnlichen Wesen, die durchaus mit menschlicher Intelligenz gesegnet sind, wobei diese Intelligenz eindeutig anders ist.

Eine der wichtigsten und auffälligsten Besonderheiten ist, dass sie keine Augen, Nasen, Ohren oder Sinnesorgane mit ähnlichen Funktionen haben. Stattdessen nehmen sie die Umgebung mittels ihrer weit ausgedehnten Aura wahr. Dies hat natürlich zur Folge, dass ihre Sinneswahrnehmungen nicht mit denen von Menschen vergleichbar sind, was, zusammen mit den unterschiedlichen Methoden der Kommunikation eine enorme Barriere darstellt, die Verständigungsversuche meist unterbindet.

Kommunikation findet nicht auf übliche Weise statt, was aufgrund der fehlenden Ohren auch schwierig wäre. Stattdessen kommunizieren Sarim auf thelepatische Weise miteinander und formen, wenn mehrere von ihnen lange genug innerhalb einer Gemeinschaft leben, eine Art geistiges Kollektiv, wodurch sie in ständigem Kontakt stehen und Entscheidungen oft von der gesammten Gemeinschaft getroffen werden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass ein solche Kollektiv in irgendeiner Weise "besser" denkt. Wenn 100 Idioten gemeinsam denken, bedeutet das nur, dass mehr gedacht wird, aber nicht unbedingt besser.

Sarim sind ein recht territoriales Volk, welches Städte baut, die vor allem durch die Menge an Wohnraum pro Fläche beeindrucken, sei es nun, weil sie besonders hoch gebaut wurden oder Tunnel sind, die den Untergrund wie ein Sieb erscheinen lassen. Diese Städte werden nur zur Beschaffung von notwendigen Resourcen verlassen und selbst wenn Mitglieder einer Gemeinschaft für eine Weile fort müssen, wird stets darauf geachtet, dass diese in konstantem thelepatischen Kontakt zum Rest des Kollektivs stehen.

Handel, Streit und ähnliches geschieht nicht innerhalb eines Kollektivs sondern ausschließlich mit anderen Kollektiven und, in den seltensten Fällen, auch mit anderen Rassen.

Würde man eine Weile lang ein Kollektiv der Sarim als Außenstehender beobachten, so würde man mit der Zeit erkennen, dass die einzelnen Mitglieder davon nicht wirklich individuen sind, stattdessen könnte man das Kollektiv als ganzes als eine Person mit vielen Körpern beschreiben, welche erst dann stirbt, wenn jedes Mitglied gestorben ist.

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